15.05.2012         "Der letzte Vorhang" am 18. und 19. Mai fällt aus!

 

Leider müssen die beiden Vorstellungen am kommenden Wochenende  entfallen. "Der letzte Vorhang" hebt sich aber nochmal im Juni, und zwar am 15. und 16. Juni.   Diese beiden Termine werden dann endgültig die letzen Vorstellungen sein. 




 





14.05.2012       nächste Vorstellung:"Auch die Rosen wissen von nichts..."


   Am Mittwoch, den 16.5.12 um 20:00 Uhr im Foyer des Theaters. Das Publikum sitzt an Tischen.



 
Erkenntnisse eines Rosenverkäufers: Reaktionen der Presse

 

   Neue Presse: (...) Starke Leistung, für die gibt es lang anhaltenden Applaus.
   (***** 5 von 5 möglichen Sternen!)

   Hannoversche Allgemeine:
(...) Das Besondere : Weil Sad inmitten des Publikums agiert,  
   hinterlassen die Erfahrungen des Ausgestoßenen eine Intensität, die die Frage aufkommen
   lässt: Warum gucke ich weg?

   Wieder am 4. und 16. Mai, jeweils um 20:00 Uhr im Foyer

rosen-premiere

(Foto: Achim Giesel)

 

 



 

 


21.04.2012      Tim von Kietzell inszeniert "Dreck" von Robert Schneider


Um es vorweg zu sagen. Modou Diedhiou ist beeindruckend als Rosenverkäufer SAD in der Stückcollage : Auch die Rosen wissen von nichts. Am Freitag den 20. April fand im Foyer des THEATERS in der LIST die umjubelte Premiere statt. Regisseur Tim von Kietzell hat das Theaterstück DRECK von Robert Schneider mit einem geschickten Schachzug in einen spannenden und unterhaltsamen Theaterabend gestaltet. Der Rosenverkäufer SAD, von Modou Diedhiou beeindruckend verkörpert, erzählt in einer angenehm ruhigen Art von seinen Eindrücken, die er als illegaler Ausländer von Deutschland hat. Er erzählt von seiner Liebe zu diesem Land, von seiner Arbeit und auch von seiner Liebe zur deutschen Sprache., von Goethe und Schiller. Und da hat von Kietzell das Stück von Robert Schneider eben geschickt erweitert. Er lässt von dem polnischen Schauspieler Bohdan Swiderski deutsche Gedichte eben von Goethe und Schiller und auch von anderen Dichtern der deutschen Romantik lesen und vortragen. Nichts Besonderes auf den ersten Blick. Aber durch die sprachliche Färbung und durch die Unvollkommenheit in der Beherrschung der deutschen Sprache durch Swiderski, erhält der Text Schneiders einen komischen aber auch eindringlichen Kontrapunkt. Und das macht den Abend so spannend und auch unterhaltsam, wie der Kontrapunkt auch in der Musik die Spannung ausmacht. Dass von Kietzell das Stück nicht auf der Bühne, sondern im Foyer aufführen lässt, eben in einer Restaurantatmosphäre, (die Zuschauer sitzen bei Rosenbowle und Wein gemütlich an Tischen) macht diesen Theaterabend ebenfalls noch eindringlicher. Kann man dem Rosenverkäufer in dieser Atmosphäre doch nicht mehr ausweichen. Außer man senkt den Blick und schenkt ihm keine Zuwendung, oder man starrt ihn an, wie einen exotischen Fremden eben, wie den Rosenverkäufer beim Italiener, wenn er kommt und den Männern seine Rosen feilbietet, "Das Stück zu vier Mark. Den vierzigjähri­gen Männern, die sich die vierzigjährigen Frauen kaufen."

Modou Diedhiou erzählt das alles angenehm uneitel und unaufgeregt, nur dreimal wird er emotional und laut, wenn er als Ausländer sich für unser Land engagiert, in dem wir so unengagiert vor uns hin leben. Da hält er uns erbarmungslos den Spiegel vor, in dem er sich auch selbst gut sehen kann.

   Alles in allem ein Theaterabend, den man nicht versäumen sollte.




Aktion FETTE JAHRE!

 

Liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebes Publikum,

 

das THEATER in der LIST hat nunmehr seit 5 Jahren eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen und bedankt sich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, insbesondere natürlich bei seinen Zuschauern und Zuschauerinnen. Im vergangenen Jahr haben fast 18.000 Menschen aller Altersgruppen 130 Vorstellungen im THEATER in der LIST und 66 Vorstellungen in Niedersachsen gesehen.

Ein tolles Publikum, das die Arbeit unseres Theaters erlebt, gelobt und kritisiert hat, und vor allem auch durch den Kauf einer Eintrittskarte mitfinanziert hat. Ohne die finanzielle und auch moralische Unterstützung unseres Publikums hätten wir diese Jahre nicht geschafft.

Dafür sagen wir Danke und geben einen kräftigen Applaus zurück.

Alle Schauspielerinnen und Schauspieler, alle Musiker und Künstler und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hinter den Kulissen haben mit großem Einsatz und Engagement aber mit bescheidenen Gagen und Honoraren zum Erfolg des THEATERS in der LIST beigetragen.


Leider haben die Verantwortlichen der Stadt Hannover, der Theaterbeirat der Stadt und auch der des Landes für 2012 so gut wie keine Unterstützung für unsere Weiterarbeit empfohlen, obwohl alle, die unsere Vorstellungen besucht haben, beteuerten, dass sie unser Theater und unsere Produktionen unbedingt für förderungswürdig hielten. Wir fragen uns natürlich, warum die Stadt Hannover das THEATER in der LIST finanziell nicht fördert und werden weiter die Gespräche mit den Verantwortlichen suchen und führen.

Aber wir wollen neben dieser kulturpolitischen wichtigen Arbeit auch weiter gute und unterhaltsame Theaterstücke für Sie produzieren und spielen.

"Die fetten Jahre sind vorbei" ist eine Theaterproduktion nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner über politische Ziele und Träume, über Wert- und Moralvorstellungen, über den Wunsch nach einer gerechten Gesellschaft. Gleichzeitig ein spannender Entführungsthriller und eine einfache schöne Liebesgeschichte.

Worum geht’s?

"Dass die Güter dieser Welt ungerecht verteilt sind, ist allen klar. Wie das zu ändern ist, hingegen nicht so ganz – vor allem in einer Zeit, in der jeder ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil und seine eigene Karriere bedacht zu sein scheint. Die Freunde Jan und Peter haben ihren Weg gefunden: Nachts brechen sie in Villen ein, aber nicht um zu stehlen, sondern um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen. Ihre Botschaften lauten: Die fetten Jahre sind vorbei! oder Sie haben zu viel Geld – unterzeichnet mit Die Erziehungsberechtigten“. Sie wollen die Intimität des Privaten irritieren, die Geschädigten zum Nachdenken bringen…"

Dieses ist der Text, mit dem wir in unseren Anträgen an die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen Gelder für die Produktion beantragt hatten. Ohne auch nur eine Silbe der Begründung für die Ablehnung haben beide Theaterbeiräte nun beschlossen, dieses Projekt finanziell nicht zu unterstützen.

 

Wir enthalten uns an dieser Stelle diese Empfehlungen zu kommentieren und hoffen, dass die Entscheider und Verantwortlichen unser Schweigen hören.

 

Inzwischen hat die STIFTUNG NIEDERSACHSEN 9.000,00 € für dieses Projekt bewilligt, und damit den Grundstock für die Realisation dieses spannenden Projekts gelegt. Dafür sagen wir an dieser Stelle schon jetzt Danke!

 

Wir bitten nun unser Publikum, also Sie alle, ein Zeichen zu setzen und jetzt erst recht zu helfen, dieses Projekt im Herbst/Winter 2012 zu realisieren.

Wie?

 

Kaufen Sie jetzt schon eine Eintrittskarte zum Sponsorpreis von 50 €

(incl. eines Gutscheines für ein Getränk und einen Imbiss nach der Vorstellung).

Dieser Aufruf geht an viele Menschen, die unser Theater kennen und schätzen, und wenn Sie uns jetzt helfen, können wir dieses Projekt realisieren und ein kulturelles Ausrufungszeichen setzen. Wir haben dazu ein Sonderkonto eingerichtet.

Bitte überweisen Sie jetzt unter dem Stichwort Fette Jahre 50,00 € und geben Ihre Adresse an. Sie erhalten von uns als Dankeschön eine Eintrittskarte für eine der 20 geplanten Vorstellungen. Sollten Sie auch andere Menschen kennen, die diese Aktion unterstützen würden, erzählen Sie davon und gewinnen Sie sie für unser Theater. Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht bis zum Sommer 2012 die noch notwendigen Mittel für dieses Theaterprojekt mit Ihrer Unterstützung zusammen bekämen, um mit den Proben beginnen zu können.

Also, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer:

JETZT ERST RECHT !

 

Ihr THEATER in der LIST

 

Tim von Kietzell und Willi Schlüter

 

Konto:

Hannoversche Volksbank

Kto Nr.:647188900

BLZ: 251 900 01

Stichwort: FETTE JAHRE

 


 

...mit uns wird Theater zum Erlebnis


 

 

Theater in der List Fon 0511 - 89 711 946
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