"Enigma - Die uneingestandene Liebe"

 

 

Schauspiel von Eric Emanuel Schmitt

 

Wiederaufnahme

 

 

Welche Entwicklung nimmt ein Interview, wenn es darum geht die gemeinsame Wahrheit um eine Liebesgeschichte zu enthüllen? Der Journalist Eric Larsen reist auf eine abgelegene Insel, um den dort lebenden Literaturnobelpreisträger Abel Znorko zu interviewen. Es geht um sein neustes Buch, oder? Im Zentrum des Gesprächs steht plötzlich eine Frau. Sie wird niemals auf der Bühne erscheinen und dennoch stets gegenwärtig sein. Aus dem zunächst schlichten Interview entsteht eine außergewöhnliche Geschichte über die Liebe.

Erik Larsen: Und woran erkenne ich die Wahrheit?
Abel Znorko: An ihrer Rücksichtslosigkeit. Die Lüge ist etwas Feines, etwas Künstlerisches, sie erzählt wie es sein sollte, während sich die Wahrheit mit dem begnügt, was ist.

 

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Was ist Lüge, was Wahrheit?
Welcher Ereignisse kann man sich sicher sein, welcher nicht?

Mit Enigma-Die uneingestandene Liebe ist Schmitt ein hochdramatisches und intelligentes Schauspiel gelungen, in dem die Problematik zwischenmenschlicher Beziehungen im Allgemeinen und der Liebe im Besonderen auf äußerst sensible Weise abgehandelt werden.

Eine Inszenierung, die sich durch intensives Schauspiel, knisternde Spannung und ungewöhnliche und immer wieder überraschende Wendungen auszeichnet.

 

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Icon Besetzung

 

 

Abel Znorko: Willi Schlüter
Erik Larsen: Tim von Kietzell


Inszenierung: Karl-Heinz Biegler
Assistenz: Silke Kossack
Technik: Andreas Hansen

Bühne: Wolfgang Heinrich

 

 

Icon Presse

 

 

"Enigma im Theater in der List: Das grandiose Kammerspiel ist solide inszeniert. Schlüter, einer der Altvorderen der hannoverschen Freien Theaterszene, ist ein wunderbar scharfzüngiger, raubeiniger Znorko, man hört seinen Überheblichkeiten den Schmerz über die Isolation an, in die ihn gerade diese Überheblichkeiten getrieben haben.(...) Von Kietzell hat in der zweiten Hälfte einen längeren Monolog, den er ergreifend hinbekommt.(...) Sehenswert."

Bert Strebe, HAZ

 

[ der ganze Artikel ]

 

"Vom kalten Wind der Einsamkeit: Meeresrauschen. Kalter nordischer Wind pfeift über die Bühne des Theaters in der List. Eine Insel nahe am Pol, auf der nur ein Mensch wohnt: eine ideale Laborsituation, um das Wesen von Alleinsein und Liebe zu erforschen. In der angenehm spartanischen Inszenierung von Karl-Heinz Biegler konzentriert sich alles auf Spiel und Sprache.(...) Schön die geschickten Wendungen und die klare Arbeit der Schauspieler am Text, ohne prätentiöses Gehabe."

Anna Berger, Neue Presse

 

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10. | 11. | 15. | 22. Februar 2012, 20 Uhr

 

9. und 10. März 2012, jeweils 20 Uhr

 

13. | 14. April 2012, 20 Uhr 

 

01. | 02. Juni 2012, 20 Uhr 

 

 


 

 

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