Feindberührung 2.0

 


Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von virtueller und realer Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden

 


Herr Baris, der bosnische Hausmeister einer Schule, soll den Schülern einen Film über Computergewalt zeigen. Er selbst mag keine „Ballerspiele“ und kommentiert den Film mit seiner Meinung. Plötzlich taucht aus dem Film heraus der Schüler Ben auf. Ben ist genervt, fast aggressiv und voller Vorurteile gegen den Ausländer Herrn Baris und hat seine eigene Meinung zu der angeblichen Computerspielgewalt. Die Begegnung der beiden ist wie eine „Feindberührung“, einerseits taktisch abwartend, dann wieder aggressiv emotional. Langsam findet Herr Baris heraus, was Bens Verhalten prägt, warum er so verletzt ist. Ein gefährliches Geheimnis tut sich auf …


 

 

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Inszenierung:
Diese Inszenierung hat keinen erhobenen Zeigefinger. Sie ist trotz des schwierigen Themas lustig und unterhaltend, doch auch nachdenklich und berührend.

 

Mit tief bewegenden persönlichen Geschichten, komödiantischen Einlagen und knallharten  Auseinandersetzungen geht es um's „Eingemachte“: um den Verlust der Ehre und was daraus folgen kann.

Die Schauspieler bewegen sich in einer sensiblen Inszenierung trotz der großen Verständigungsschwierigkeiten aufeinander zu. Sie zeigen Aufgeschlossenheit und sogar Mut einen neuen riskanten Weg zu gehen, um Frieden zu finden…

 

 

 



 

 Weitere Informationen unter: FEIND Berührung 2.0

 

 


 

 

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Hanns-Lilje-Stiftung, die Niedersächsische LOTTO-SPORT-Stiftung und die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers.

 

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Icon Presse

 

 

Erfolgreiche Premiere "FeindBerührüng 2.0"

 

HAZ -Kritik vom 19.2.2011:
Eine neue Offensive gegen Gewalt feierte am Freitag Premiere. Das Theaterstück „Feindberührung 2.0“ fand in den Schülern der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide/Sahlkamp ein begeistertes Publikum (...)
Im Mittelpunkt steht Ben (Tim Schaller), ein abweisender, aggressiver Schüler, dessen Welt zusammenbricht, sobald sein Computer ausgeknipst wird. Sein anfänglicher Gegenspieler ist Herr Baris (Willi Schlüter), der bosnische Hausmeister der Schule, der nichts für Egoshooter-Spiele übrig hat.

Bei den Schülern kommt die Inszenierung gut an: „Ich finde beide Schauspieler klasse“, sagt die 16-jährige Aylin Lök.

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Zeilensprung (Zeitung in Bad Münder) vom 23.2.2011


Schon nach wenigen Augenblicken war klar, dieses Stück trifft den Nerv der jungen Zuschauer. Die hatten eben noch einem abwechslungsreichen Theaterspektakel am Vormittag entgegen gelärmt und waren Momente später mittendrin in der „Feindberührung 2.0“, einem emotionalen Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und dem komplizierten Weg zum alltäglichen Frieden. (...) Da stellte Ben etwa fest: „Ich spiele Tetris und werfe doch hinterher auch keine Steine von der Brücke“. So was blieb haften, brachte die jungen Zuschauer ans Nachdenken.

 

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Im Spiel wird Banane zur Waffe

Das Blut spritzte, es wurde geballert und Gewalt gezeigt. Für das Theaterstück „Feindberührung“ war der Altarraum der St.-Pankratius-Kirche zur Theaterbühne geworden, auf der sich zwei unterschiedliche Menschen begegneten. (...) Dass der eine realen Krieg und den Mord an seinen Angehörigen erlebt und dabei selbst getötet hat, lässt in dem Jugendlichen erst fast so etwas wie Faszination aufkommen. Die beiden Vertreter unterschiedlicher Generationen provozieren einander, es kommt zur Feindberührung.
Manchmal wird es laut zwischen ihnen, im Zuschauerraum dafür umso stiller. Atemlos verfolgt das Publikum, wie sich Ben und Baris zusammenraufen – im wahren Wortsinn, weil nicht nur eine Pistole, sondern auch eine Banane zur Waffe wird. (...)

 

HAZ, Anzeiger für Burgdorf und Uetze, 10.03.2011

 

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Icon Besetzung

 

Feindberührung 2.0
von Willi Schlüter/Tim von Kietzell
Inszenierung: Tim von Kietzell
Herr Baris, Hausmeister: Willi Schlüter
Ben, Schüler: Tim Schaller
Eine Produktion des  Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-Lutherischen Landeskirche Hannover, Arbeitsfeld Friedensarbeit und des Theaters in der List
Grafik: Erika Prätsch
Fotos: Joachim Giesel

 

 

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2012:
1.02. Laatzen, 21.2. Söhlde, 28.2. Bremen, 29.2. Ramsloh, 14.3. Burgwedel, 15.3. Hannover, 19./20.3. Leer, 21.3. Celle, 22.3. Zeven, 23.3. Hattorf

 

13.04. Hameln, 18.04. Theater Wolfsburg, 08.05. Buchholz, 11.05. Walsrode, 30.05. Wolfsburg, 1.06 Stolzenau, 5.+ 6.06 Humboldtschule Hannover, 21.06 Wunstorf, 29.06 Bad Nenndorf

 

 


 

Schüleräußerungen zu einer Vorstellung am 3. Mai 2011

 

 

Ich fand gut, dass der Hausmeister auf den Jungen so lange eingeredet hat, bis er seine Gedanken und Gefühle erzählt hat. Außerdem fand ich gut, dass der Junge sich anders entschieden hat, also den Mann nicht zu erschießen, der ihm das Auge ausgestochen hat. Man war nach kurzer Zeit total in dem Stück drin, war völlig in dem Stück versunken... Verwirrend war, dass man nicht wusste, wo das ganze spielt. Das hat man am Anfang vor allem nicht richtig verstanden. Es wurde klar und deutlich gesprochen und die Thematik wurde gut umgesetzt. Man merkte, dass fast jeder in der Vergangenheit ausländische Wurzeln hat. Besonders gut hat mir Ben gefallen, als er ausgerastet ist und als Herr Baris seine Geschichte über sein Land und seine Familie erzählt hat. Das Bühnenbild war gut, sowie die Filmeinspielungen zwischendurch. Besonders gelungen, wie am Anfang der Film gezeigt und Ben dann immer wieder aus dem Raum kam. Die beiden Schauspieler haben sich perfekt in ihre Rolle eingefühlt. Am besten gefielen mir die Unterhaltungen. Die Handlungen waren oft sehr überraschend, z.B. als Ben den Spiegel eingeschlagen hat. Nicht so gut gefiel mir das Ende, da es sehr plötzlich kam. Eine gute Idee, eine Banane als Pistole zu nehmen und danach aufzuessen. An vielen Stellen war das Stück witzig und spannend. Besonders gut fand ich, dass die Schauspieler immer in ihrer Rolle geblieben sind, auch als das Publikum gelacht hat. Sie haben sich nicht irritieren lassen. Ich fand gut, wie sie sich am Ende zusammengesetzt haben und eine Suppe aßen.

 

 

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