Feindberührung 2.0
Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von virtueller und realer Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
Herr Baris, der bosnische Hausmeister einer Schule, soll den Schülern einen Film über Computergewalt zeigen. Er selbst mag keine „Ballerspiele“ und kommentiert den Film mit seiner Meinung. Plötzlich taucht aus dem Film heraus der Schüler Ben auf. Ben ist genervt, fast aggressiv und voller Vorurteile gegen den Ausländer Herrn Baris und hat seine eigene Meinung zu der angeblichen Computerspielgewalt. Die Begegnung der beiden ist wie eine „Feindberührung“, einerseits taktisch abwartend, dann wieder aggressiv emotional. Langsam findet Herr Baris heraus, was Bens Verhalten prägt, warum er so verletzt ist. Ein gefährliches Geheimnis tut sich auf …
Inszenierung:
Mit tief bewegenden persönlichen Geschichten, komödiantischen Einlagen und knallharten Auseinandersetzungen geht es um's „Eingemachte“: um den Verlust der Ehre und was daraus folgen kann.
Weitere Informationen unter: FEIND Berührung 2.0
Wir danken für die freundliche Unterstützung durch die Hanns-Lilje-Stiftung, die Niedersächsische LOTTO-SPORT-Stiftung und die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers.
Erfolgreiche Premiere "FeindBerührüng 2.0"
HAZ -Kritik vom 19.2.2011:
Zeilensprung (Zeitung in Bad Münder) vom 23.2.2011
Im Spiel wird Banane zur Waffe
HAZ, Anzeiger für Burgdorf und Uetze, 10.03.2011
Feindberührung 2.0
2012:
13.04. Hameln, 18.04. Theater Wolfsburg, 08.05. Buchholz, 11.05. Walsrode, 30.05. Wolfsburg, 1.06 Stolzenau, 5.+ 6.06 Humboldtschule Hannover, 21.06 Wunstorf, 29.06 Bad Nenndorf
Schüleräußerungen zu einer Vorstellung am 3. Mai 2011
Ich fand gut, dass der Hausmeister auf den Jungen so lange eingeredet hat, bis er seine Gedanken und Gefühle erzählt hat. Außerdem fand ich gut, dass der Junge sich anders entschieden hat, also den Mann nicht zu erschießen, der ihm das Auge ausgestochen hat. Man war nach kurzer Zeit total in dem Stück drin, war völlig in dem Stück versunken... Verwirrend war, dass man nicht wusste, wo das ganze spielt. Das hat man am Anfang vor allem nicht richtig verstanden. Es wurde klar und deutlich gesprochen und die Thematik wurde gut umgesetzt. Man merkte, dass fast jeder in der Vergangenheit ausländische Wurzeln hat. Besonders gut hat mir Ben gefallen, als er ausgerastet ist und als Herr Baris seine Geschichte über sein Land und seine Familie erzählt hat. Das Bühnenbild war gut, sowie die Filmeinspielungen zwischendurch. Besonders gelungen, wie am Anfang der Film gezeigt und Ben dann immer wieder aus dem Raum kam. Die beiden Schauspieler haben sich perfekt in ihre Rolle eingefühlt. Am besten gefielen mir die Unterhaltungen. Die Handlungen waren oft sehr überraschend, z.B. als Ben den Spiegel eingeschlagen hat. Nicht so gut gefiel mir das Ende, da es sehr plötzlich kam. Eine gute Idee, eine Banane als Pistole zu nehmen und danach aufzuessen. An vielen Stellen war das Stück witzig und spannend. Besonders gut fand ich, dass die Schauspieler immer in ihrer Rolle geblieben sind, auch als das Publikum gelacht hat. Sie haben sich nicht irritieren lassen. Ich fand gut, wie sie sich am Ende zusammengesetzt haben und eine Suppe aßen.
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