Archiv Theater in der List. "Requiem für eine Freundin"

 

 

von Rainer-Maria Rilke - Premiere: 14. September 2001

 

 

In diesem Solo für einen Schauspieler werden Tagebucheintragungen, Brieffragmente und die Gedichte "Gesicht mein Gesicht", "Die Blinde" sowie "Requiem für eine Freundin" von Rainer-Maria Rilke dramatisiert. Rainer-Maria Rilke traf 1900 die Worpsweder Malerin Paula Modersohn-Becker. Sie freundeten sich an und, als Paula Modersohn-Becker 1907 nach der Geburt ihres Kindes starb, schrieb Rainer-Maria Rilke im Herbst 1908 in Paris für sie sein "Requiem für eine Freundin".

Ein Reisender, unterwegs zwischen den Welten, nachts alleine in einem Hotelzimmer, wird von dem Bild des geliebten verstorbenen Menschen überfallen. Er erinnert sich, er spricht mit der Toten und gewinnt in der Auseinandersetzung mit ihrem Schicksal und Tod Klarheit über seinen eigenen Weg.

 

 

Requiem
Foto: Jens-Uwe Reumschüssel (Blinder)

 

 

Icon Besetzung

 

 

Idee, Konzeption, Darstellung: Jens-Uwe Reumschüssel
Inszenierung: Tim von Kietzell
Näharbeiten: Sabine Mech
Stimme: Tanja Kleine
Stimme: Giovanni Sollima, Jon Hassel
Grafik, Musik, Technik: Milan Badjak

 

 

Icon Presse

 

 

"Die inneren Vorgänge, die Gedanken über die innere Leere nach dem Verlust, über das, was im Leben nun folgt, macht der Schauspieler in seinen Spielsequenzen sichtbar. Reumschüssel führt die Auseinandersetzung leise, verhalten. Nur ganz selten brechen sich Emotionen Bahn. Das Ende bleibt ebenso leise, und das Publikum lässt dem Gehörten etwas Zeit zu wirken, ehe es dem Künstler mit kräftigem Applaus dankt."

Nordhannoversche Zeitung, 19.03.2002

 

 


 

 

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